Presse 2012
WIK, Ausgabe 04 / 2012 (www.wik.info)
Produkt des Monats
Schutz vor Manipulation von Videosignalen
Die Funkwerk video systeme GmbH, Nürnberg (vormals: Funkwerk plettac electronic GmbH), bietet mit dem Codierungssystem VSID(Video SourceID) eine Lösung, die für mehr Sicherheit bei der Übertragung von digitalen Videosignalen sorgen soll. Mit VSID kann in der IP-Kamera oder im Videodecoder eine laufende Codierung in Videobilder eingebettet werden. Damit kann sich der Nutzer sicher sein, jederzeit das aktuelle Livebild zu empfangen und nicht etwa eine eingeschleuste Aufnahme oder ein störungsbedingtes Standbild. Anhand der verschlüsselten Kennungs-ID –sie kann auch als sichtbare Textkennung in der Videoquelle eingeblendet werden – und einem Zeitstempel aus dem SNTP-Zeitserver lässt sich ein übermittelter Videostream jederzeit präzise einer Aufnahmesituation zuordnen und auf Aktualität prüfen. Auch Unterbrechungen des Videos oder hohe Latenzzeiten innerhalb des Netzwerkes bleiben nicht unbemerkt, was besonders bei der Übertragung in offenen Netzen wichtig ist. ...
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Protecor, Ausgabe 04 / 2012 (www.sicherheit.info)
Mehr Schein als Sein?
Videoanalyse ist eine sehr leistungshungrige Anwendung. Glücklicherweise steigt die Rechenleistung von Prozessoren und DSPs stetig. So werden künftig einerseits auf der Kamera und andererseits auf den Servern noch mehr Algorithmen zur Verfügung stehen. Im Zusammenspiel mit weiteren Sensoren, wie etwa Infrarot, Wärmebild oder Laser, werden sowohl im Hochsicherheitsbereich als auch abseits der klassischen Sicherheitstechnik zahlreiche neue Applikationen ermöglicht.
Videoanalyse ist seit Jahren ein recht kontroverses Thema – auch, weil die Definition, was Videoanalyse genau ist, durch vollmundige Versprechen einiger Anbieter ausgehöhlt wurde. Nicht selten präsentierte man in der Vergangenheit eine einfache Bewegungserkennung auf der Kamera bereits als umfangreiche Analyse. Hier kommt eine Diskrepanz zum Tragen, die Albert Unterberger von Securiton sehr treffend beschreibt: „Videoanalyse wird seit jeher extrem ambivalent gesehen. Sie spaltet ungeheuerlich, weil erstens die Erwartungshaltung, zweitens die Werbeversprechen und drittens die praktischen Möglichkeiten je nach Darstellung und Anforderung beliebig weit auseinanderdriften können. Dennoch sehe ich jetzt die Zeit für die Videoanalyse gekommen, denn heute kann man mit der höheren Prozessorleistung Dinge realisieren, die man früher nicht erreichen konnte. Fakt ist, kaum ein Sensor liefert mehr Daten als eine Videokamera – es liegt an uns, diese möglichst effizient zu interpretieren.“
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Protecor, Ausgabe 04 / 2012 (www.sicherheit.info)
Knackpunkt Qualifikation
Die Anforderungen an die Planung von Videosystemen wachsen unweigerlich mit zunehmender Komplexität und Größe – jedoch steigt nicht zwangsläufig die Qualität der Planung. Das kann einerseits an mangelnder Fachkenntnis des Planenden liegen oder andererseits an den unrealistischen Forderungen von Anwendern. In beiden Fällen hilft nur konsequenter Know-how-Transfer.
Die momentane Lage im Videomarkt gleicht hinsichtlich der Planung einem diffusen Spannungsfeld aus Unwissen, Marketingversprechen und Bequemlichkeit auf der einen Seite und umfangreichen Schulungsangeboten, großen Marktpotenzialen und Mehrwert für den Anwender auf der anderen Seite. Doch noch zu selten gelingt es, diese beiden Seiten zum Vorteil aller Beteiligten zu vereinen. Achim Hauschke von der Vidicore KG vermutet eher historisch gewachsene...
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